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66. Ausstellung: 20.1.2026 bis 21.4.2026: Martin Polak
 
 
 

 

 

 

aktuelle Ausstellung:

Martin Polak

 

 

Vernissage: DI, 20.1.2026, 19:30 Uhr
  
Ausstellungsdauer: 20.1.2026 - 21.4.2026
  

 

 

Biografie und Information zur Ausstellung:

 

PROJEKT UND BIOGRAFIE:

 

"Where the sea touches the humanity"

 

Leben & Werk:

 

Martin Polak wurde 1978 in Schlesien geboren und wuchs im Schwarzatal auf, wo die raue Landschaft und das einfache Alltagsleben früh seine Wahrnehmung für das Unspektakuläre und Wesentliche prägten.

Nach der Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Bühnenmaler und arbeitete viele Jahre für österreichische und internationale Theater- und Filmproduktionen. Mit einer Leica M6 in der Hand begann er, die Welt hinter den Kulissen festzuhalten – die unscheinbaren Zwischenmomente, das leise Menschliche im Schatten der großen Bilder.

Ein späteres Studium der Kunsttherapie eröffnete ihm einen neuen Zugang zu Menschen und zu seinem künstlerischen Verständnis von Nähe. In der Arbeit mit psychisch erkrankten Straftätern entwickelte er künstlerische Prozesse, die von intensiver zwischenmenschlicher Begegnung geprägt waren. Die daraus entstandenen Werke seiner Klienten sowie seine eigenen fotografischen Dokumentationen wurden anschließend in Wien ausgestellt, wo sie Aufmerksamkeit für Themen wie Verletzlichkeit, Würde und gesellschaftliche Randbereiche schufen.

Außerhalb der Fotografie studierte Polak zudem Familienpädagogik. Gemeinsam mit seiner Frau Monika gründete er in Wimpassing die Kinder- und Jugendhilfsorganisation „Haus der Kinder – MoPo“, die chronisch erkrankten Kindern einen geschützten, lebendigen Raum bietet — mit wohnlicher Umgebung, fachlicher Versorgung, therapeutischen Möglichkeiten und 24-Stunden-Begleitung. Die Erfahrungen aus dieser Arbeit prägen seine fotografische Haltung bis heute: Respekt, Geduld und ein offenes Gegenüber.

Polak arbeitet heute an freien fotografischen Projekten, die sich zwischen Dokumentation und kontemplativer Beobachtung bewegen. Seine visuelle Sprache ist still, melancholisch und zutiefst humanistisch, geprägt von den Einflüssen von Martin Parr, Matt Black und Alec Soth. Er richtet seinen Blick dorthin, wo Geschichten in kleinen Gesten sichtbar werden — an den Rändern, im Zwischendrin.

Polaks Bilder suchen keine Sensation.

Sie suchen Wahrheit und Nähe.

 

 

Weblinks:

 

 

 

 

     
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